Virale Komponente
Mit einer viralen Komponente können Sie den Kontakt seine Freunde einladen lassen - zu einem Abonnement, zur Teilnahme an einem Gewinnspiel, etc... Das wird auch als „Einem Freund mitteilen“-Kampagnen bezeichnet. Der Kontakt füllt ein Formular mit Informationen über den Freund aus: Name, Mail-Adresse,... Diese Daten zu seinem Freund müssen irgendwo verifiziert und gespeichert werden. Wenn der Kontakt im Formular nur einen Freund einladen kann, kann die Validierung und das Speichern auch in einer Datenkomponente erfolgen. Falls der Kontakt im Formular jedoch mehrere Freunde einladen kann, verwenden Sie die virale Komponente. Die virale Komponente läuft in einer Schleife durch jeden Datensatz eines Freundes (Name 1, Mail 1 - Name 2, Mail 2 - etc.), validiert die Daten und erstellt einen Datensatz für jeden Freund.
Diese „Freund-Datensätze“ können in der Zielgruppentabelle des Kontakts oder in einer separaten Zielgruppentabelle „Freunde“ erstellt werden. Die letztere Option wird hier bevorzugt: Die Zielgruppentabelle des Kontakts sollte möglichst nicht mit Daten von Freunden überfrachtet werden, die bis jetzt noch keine echten Kontakte sind. Solange der Freund noch nicht als Abonnement geführt wird, können Sie abgesehen vom Versenden einer Einladungs-Mail nicht mit ihm kommunizieren. (Prüfen Sie Ihre lokale Gesetzgebung dahingehend.)Jede Einladungs-Mail an einen Freund kann ebenso mit der viralen Komponente versendet werden.
Die virale Komponente wird in Verbindung mit der Komponente Viraler Parent verwendet (ist jedoch keine Pflicht-Komponente). Mit der Komponente Viraler Parent können Sie zurück zum einladenden Benutzer schalten, ihn belohnen, und ihn in einer Mail informieren, dass sein Freund seine Einladung akzeptiert hat. Aus diesem Grund folgt die Komponente „Viraler Parent“ immer der viralen Komponente in derselben Journey.
Im unten aufgeführten Beispiel kann der Kontakt im Formular „Freunde einladen“ 3 Freunde einladen. Die virale Komponente validiert und speichert die für jeden einzelnen Freund eingegebenen Daten. Wenn die Einladung erfolgreich war, wird beim Kontakt die Seite „Einladungen versendet“ angezeigt. Der Trigger „Freund“ der viralen Komponente schaltet auf das Profil des Freundes und sendet die Einladungs-Mail. Das führt die virale Komponente für jeden eingeladenen Freund aus.
Eine virale Komponente kann zum EinladenvielerFreunde verwendet werden.
Ehe wir die virale Komponente erörtern, beschäftigen wir uns zunächst mit dem Einladungsformular.
Die virale Komponente läuft in einer Schleife durch jeden Datensatz eines Freundes (Name 1, Mail 1 - Name 2, Mail 2 - etc.), validiert die Daten und erstellt einen Datensatz für jeden Freund. Im Einladungsformular sollten Sie für jeden Datensatz eines Freundes eine Iterationszahl verwenden. Zum Beispiel für einen Namen und ein Mail-Eingabefeld zum Einladen von 3 Freunden sähe das im Formular folgendermaßen aus:
<input name="NAME1" type="text " value="~@NAME1~" /> + <input name="MAIL1" type="text " value="~@MAIL1~" />
<input name="NAME2" type="text " value="~@NAME2~" /> + <input name="MAIL2" type="text " value="~@MAIL2~" />
<input name="NAME3" type="text " value="~@NAME3~" /> + <input name="MAIL3" type="text " value="~@MAIL3~" />
Öffnen Sie im Editor die Eigenschaften der Textbox, um den Namen des Eingabefelds und die Werte-Attribute zu ändern
. 
Die virale Komponente bietet auch Validierung für jeden Datensatz eines Freundes. Genau wie bei einer Datenkomponente können Sie den Kontakt zum Formular zurückleiten, falls die Validierung fehlgeschlagen ist (Trigger „Fehlgeschlagen“) und die Fehlermeldungen anzeigen lassen. Zum Anzeigen der einzelnen Fehlermeldungen für jeden Freund sollte ~DATA_ERROR~ ebenfalls eine Iterationszahl haben:
~DATA_ERROR1~, ~DATA_ERROR2~, ~DATA_ERROR3~,...
Sie können noch immer das allgemeine ~DATA_ERROR~ verwenden, um allgemeine Validierungsfehler anzeigen zu lassen; falls zum Beispiel der Kontakt denselben Freund zweimal angegeben hat, oder falls er nicht genug Freunde eingeladen hat (mindestens 1).
Die Attribute der viralen Komponente
Ereignisse
Die virale Komponente liefert drei Ereignisse:
- Erfolg: wird ausgelöst, wenn die vollständige Datenprüfung erfolgreich abgeschlossen wurde und die Freunde gespeichert wurden. Dieser Trigger führt die Journey für den einladenden Kontakt weiter, nicht für den Freund.
- Fehlgeschlagen: Die Daten konnten nicht validiert oder nicht richtig gespeichert werden. Validierung und Speicherung sind in den Eigenschaften der viralen Komponente definiert. Dieser Trigger führt die Journey für den einladenden Kontakt weiter, nicht für den Freund.
- Freund: Dieses Ereignis schaltet auf das Profil des Freundes. Alles, was nach diesem Trigger folgt, wird im Profil des Freundes ausgeführt: Datenspeicherung, Lookup,... Aber auch dem Freund eine sofortige Mail-Nachricht schicken, wie zum Beispiel eine Einladungs-Mail.
Eigenschaften
1. Wählen Sie die (Master) Zielgruppentabelle aus oder eine 1-zu-Vielen verknüpfte „Freunde“-Zielgruppentabelle, die mit den für den Freund eingetragenen Angaben aktualisiert werden muss.
Die letztere Option wird hier bevorzugt: Die Zielgruppentabelle des Kontakts sollte möglichst nicht mit Daten von Freunden überfrachtet werden, die bis jetzt noch keine echten Kontakte sind. .
Um die „Freunde“-Zielgruppentabelle aus dem Dropdown „Verknüpfte Tabelle“ auswählen zu können, muss sie über eine 1-zu-Vielen Relation mit der Zielgruppentabelle (Master) des Kontaktes verknüpft sein. Sie finden unter Tabellen-Relationen weitere Informationen zum Verknüpfen von Tabellen.
2. Wählen Sie als nächstes das Feld bzw. die Feld-Kombination in der ausgewählten Tabelle aus, die dazu verwendet werden soll, um zu überprüfen, ob es den Freund nur einmal gibt. Über die Schaltfläche ... auf der rechten Seite erhalten Sie Zugriff auf die Tabelle an verfügbaren Feldern.
Normalerweise ist das Identifizierungsfeld MAIL. Überwiegend möchten Sie einmalige Mail-Adressen in der „Freunde“-Zielgruppentabelle.
Wenn Sie eine Kombination auswählen, müssen beide Werte zutreffen, z.B. MAIL und NAME: info@somedomain.com + John, ist nicht das gleiche wie info@somedomain.com + Alan.
3. Legen Sie als nächstes die Fehlermeldungen fest, die angezeigt werden sollen, wenn die folgende Situation eintritt:
- Abbrechen, wenn das gewählte Einladungsformular denselben Kontakt zweimal enthält. Der Freund wird über die Felder identifiziert, die im zweiten Schritt ausgewählt werden (siehe oben).
Die Fehlermeldung wird im allgemeinen Feld DATA_ERROR angezeigt. - Abbrechen, wenn derselbe Kontakt bereits eingeladen wurde, d.h. in der Tabelle gespeichert wurde. Der Freund wird über die Felder identifiziert, die im zweiten Schritt ausgewählt werden (siehe oben). Sie können wählen zwischen:
- ‘von dieser Person’ : Der Freund ist in der Tabelle gespeichert, und das wurde von diesem Kontakt ausgeführt (basierend auf den Abgleichsfeldern in der Tabellen-Relation, z.B. ID zu PARENTID)
- ‘von einer beliebigen Person’ : Der Freund wird in der Tabelle gespeichert.
Die Fehlermeldung wird im spezifischen Feld DATA_ERROR des Freundes angezeigt. Z.B. ~DATA_ERROR1~, ~DATA_ERROR2~, ~DATA_ERROR3~,... - Ein Kontakt sollte mindestens n Freunde im Formular einladen, z.B. mindestens 1.
Die Fehlermeldung wird im allgemeinen Feld DATA_ERROR angezeigt.
4. Der Reiter 'Prüfung' ermöglicht eine Überprüfung der vom Kontakt geposteten Angaben: Die Iterationszahl sollte mit einem 'i' (kleingeschrieben) ersetzt werden.
Die folgende Prüfung überprüft zum Beispiel, ob der Kontakt alle Angaben ausgefüllt hat, die für jeden Freund erforderlich sind (und die Mail-Adresse die richtige Syntax hat), oder ob er nichts ausgefüllt hat. Die Validierung in der Registerkarte „Allgemein“ sorgt dafür, dass der Kontakt zumindest 1 Freund einträgt. In diesem Beispiel gibt das Formular nur 2 gepostete Werte für jeden Freund weiter: @MAIL1,2,3 und @NAME1,2,3. Die Iterationszahl wird durch ein „i“ ersetzt. Folglich ist @MAILi und @NAMEi.
Hinweis: Während Freundesverarbeitung auf der Registerkarte „Allgemein“ es Ihnen ermöglicht, zu bestimmen, wie viele Freundeseinladungen mindestens erforderlich sind und wie bereits vorhandene Einträge behandelt werden, bestimmen die Constraints auf der Registerkarte „Validierung“, ob die hinzugefügten Freunde als gültig oder nicht betrachtet werden (der tatsächliche Eintragsinhalt wird geprüft).
5. Geben Sie in der Registerkarte ‘Daten’ die zu speichernden Werte entweder in die Zielgruppentabelle (Master) des Kontaktes oder die über 1-zu-Vielen verknüpfte „Freunde“-Zielgruppentabelle ein, je nach Auswahl in der Registerkarte „Allgemein“.
- Das/die gelbe/n Feld(er) zeigen an, dass es sich um das/die Identifizierungsfeld(er) handelt, wie in der Registerkarte „Allgemein“ ausgewählt. Für dieses/diese Feld/er muss ein Wert eingegeben werden.
- Das ausgegraute Feld zeigt an, dass es sich um das Abgleichsfeld der Tabellenrelation zwischen der Zielgruppentabelle (Master) des Kontaktes und der über 1-zu-Vielen verknüpften Zielgruppentabelle handelt. Weiter unten: ID zu FROM_USER_ID.
Sie finden unter Tabellen-Relationen weitere Informationen zum Verknüpfen von Tabellen.
- Einen Datensatz pro eingehender Einladung speichern. Der Freund kann mehrere Mal in der ausgewählten Tabelle gespeichert werden. Wenn Sie zum Speichern der Freunde eine 1-zu-Vielen verknüpfte Zielgruppentabelle verwenden, sollten Sie diese Möglichkeit bevorzugen. Schließlich kann derselbe Freund von verschiedenen Kontakten eingeladen werden.
- Einen Datensatz pro Freund speichern: Der Freund wird über die Felder identifiziert, die im zweiten Schritt ausgewählt werden (siehe oben). Wenn für einen Freund bereits ein Datensatz existiert in derselben Form, bleiben die bestehenden Daten unverändert (es wird kein Datensatz erstellt oder aktualisiert).
Ehe wir die virale Komponente erörtern, beschäftigen wir uns zunächst mit der Einladungs-Mail.
Der Trigger „Freund“ der viralen Komponente schaltet auf das Profil des Freundes. Alles, was nach diesem Trigger folgt, wird im Profil des Freundes ausgeführt, einschließlich Versenden der Einladungs-Mail. Das führt die virale Komponente für jeden Freund aus. Wenn Sie also in der Mail Personalisierungsfelder wie ~NAME~ verwenden, wird der Name des Freundes in der Tabelle gespeichert. Um die Personalisierungsfelder des einladenden Benutzers (Kontakt) zu benutzen, verwenden Sie den Bereich VIRAL_PARENT, z.B. ~VIRAL_PARENT.FIRSTNAME~
Die Mail sollte als sofortigeMail versendet werden.
Technischer Hinweis:
Die Komponente „Viraler Parent“ beinhaltet ein „Parent“-Ereignis, das zurück zum einladenden Kontakt führt (Parent). Wenn Sie sich nun wieder im Profil des einladenden Kontaktes befinden, können Sie den Bereich VIRAL_FRIEND benutzen, um die Personalisierungsfelder des Freundes verwenden zu können, z.B. ~VIRAL_FRIEND.NAME~
