tabellen-Relationen
Bei gängigen Datenbankmodellen - wie zum Beispiel für eine CRM-Plattform - wird eine solche Struktur verwendet:
Im obigen Beispiel sind verschiedene Tabellen vorhanden, von denen jede verschiedene Informationsbrocken enthält. Wenn Sie wissen wollten, welcher Kunde eine bestimmtes Produkt gekauft hat, müssten Sie die Daten aus 4 verschiedenen Tabellen kombinieren (Benutzer Einzelhändler, Bestellungen, Auftragspositionen & Produkte). Diese Art der Datenzusammenführung ist in Selligent Campaign nicht möglich. Das System kann nur auf Daten in Tabellen zugreifen, die direkt mit Ihrer Master-Tabelle verknüpft sind. Bei Journeys ist das immer die Zielgruppentabelle. Das beinhaltet, dass das Selligent-Datenbankmodell immer ein „Stern“ sein sollte, bei dem die Zielgruppentabelle im Mittelpunkt steht. Es gibt zwar Ausnahmen, aber das ist die generelle Richtlinie.
Im obigen Beispiel würde USERS_RETAILER im Zentrum stehen, und es könnte nur auf Daten aus DATA_ORDERS zugegriffen werden. Die Daten müssen zuerst verarbeitet werden, damit Informationen aus der Produkt-Tabelle abgerufen werden können. Auswahlen aus der Bestell-Tabelle sind zwar möglich, können jedoch nicht zur Personalisierung in Journeys verwendet werden, weil sie über eine 1-zu-Vielen-Relationen (1:N) verknüpft ist. Selligent Campaign kann nicht schätzen, welcher Datensatz zur Personalisierung eines Kontaktes ausgewählt werden sollte. Wenn Sie Auftragsdaten zu Personalisierungszwecken verwenden wollen, so müssen die Daten in einer 1-zu-1 mit Zielgruppentabelle verknüpften tabelle zusammengefasst werden. Zum Beispiel die Anzahl an Bestellungen (Bestell-Datensätze), in einem ORDER_COUNT-Feld in einer 1:1 verknüpften „ORDER_INFO“-tabelle.
Die folgenden 2 Relationen werden hauptsächlich verwendet:
- 1:1 (Profilerweiterungen), verwendet für Auswahl und Personalisierung. Diese Relation kann praktisch als Erweiterung Ihrer Zielgruppentabelle betrachtet werden.
- 1:N (Suchtabellen), nur für Auswahlen, nicht zur Personalisierung. Datensätze können bis auf benutzerdefinierte Komponenten für Gespeicherte Verfahren nicht über die Verwendung von standardmäßigen Journey-Komponenten aktualisiert werden.
Die Registerkarte „Relationen“ zeigt alle Abhängigkeiten an, die unter der ausgewählten tabelle und anderen tabellen bestehen.
Über einen Doppelklick auf eine bestehende Relation öffnet sich der Eigenschaften-Dialog für diese Relation. Beim Erstellen einer neuen Relation wird derselbe Dialog angezeigt.
- Bereich: Der Name der Relation, der im Editor und im Abschnitt Journey verwendet wird, um die verknüpfte tabelle zu identifizieren. Bei der 1:1-Relation können Felder aus der verknüpften tabelle zur Personalisierung und Segmentierung im Editor verwendet werden. Z.B. ~LOYALTY_CARD.POINTS~
- Beschreibung: Eine Zusammenfassung der Relation
- Master-Tabelle: Die aktuell ausgewählte tabelle. Das ist normalerweise die Zielgruppentabelle.
- Relation: Die Art der Relation zwischen Master und Slave. 1:1, 1:N, und- eher selten verwendet - N:1, N:N
- Slave-Tabelle: Die tabelle, die von der Relation targetiert wird. Das Dropdown-Menü, vom dem aus eine tabelle ausgewählt werden kann, bietet Informationen zum tabellentyp und Tabellennamen.
- Abgleichsschlüssel: Ein Abgleich zwischen den Schlüsselfeldern beider tabellen; abgeglichen wird hier der Datensatz in der Slave-tabelle (Fremdschlüssel) mit dem Datensatz in der Master-tabelle.
Müssen mehrere Felder abgeglichen werden, erfolgt dies über die manuelle Eingabe eines SQL-Statements vom Feld „Benutzerdefinierte Relation“ aus. Wenn zum Beispiel eine Gewinnspiel-tabelle mehrere Gewinnspiel-Datensätze für einen Kontakt enthält (normalerweise 1:N), können Sie eine 1:1 Relation mit Abgleichsschlüsseln für ID zu USERID erstellen, und die benutzerdefinierte Relation CONTEST3.CONTESTID=3, wobei "CONTEST3" die Bereichsbezeichnung ist.
Technischer Hinweis zu Relationstypen:
(Schreibkonvention Master-tabelle: Slave-tabelle)
1:1 Relation wird auch als Profilerweiterung bezeichnet. Beispiel: Ein Kontakt kann an einem Gewinnspiel teilnehmen
1:n: Eine Master-tabelle ist mit mehreren Einträgen der Slave-tabelle verknüpft. Beispiel: Ein Kontakt kann mehrere Produkte kaufen
n:n: Mehrere Einträge in der Master-tabelle sind mit mehreren Einträgen der Slave-tabelle verknüpft. Beispiel: Mehrere Produkte können von mehreren Kontakten gekauft werden
n:1: Mehrere Einträge in der Master-tabelle sind mit dem einen Eintrag in der Slave-tabelle verknüpft. Beispiel: Es können mehrere Kontakte mit derselben Adresse verknüpft sein.