Die ersten Schritte richtig angehen!

"Fangen Sie klein an, machen Sie sich schlau und vergrößern Sie sich dann."

Beginnen Sie mit einem Segment, einem Angebot. Überprüfen Sie die Ergebnisse und bauen Sie darauf auf.

 

Suchen Sie Antworten auf folgende Fragen:

Was möchten Sie über Ihre Besucher wissen?

Legen Sie zuerst fest, welche Informationen für Ihr Unternehmen von Bedeutung sind, und welche dazu beitragen, die Vorlieben und Interessen einer Person kennen zu lernen.

  • Überlegen Sie sich, wie Sie Zielgruppen segmentieren können, und welche Werte gesammelt werden müssen, um solche Segmente zu erstellen. (Ein 'Reporting-Segment' stellt eine Gruppe von Profilen dar. Erstbesucher, aktive Käufer, eingebundene Besucher, etc. Bei einer Promo für Kleider müssen Sie zum Beispiel nicht wissen, welche Kleider der Besucher in der Vergangenheit angesehen hat, sondern es interessiert Sie, ob der Besucher ein langfristiges Interesse für Kleider hat und ob er genau in diesem Moment Kleider ansieht - um ihm dann eine Promo anzuzeigen.

Diese Segmente können mit Hilfe der standardmäßig in Site enthaltenen Informationen erstellt werden (System-Tags):

  • Klicks, Ansichten und Zeitrahmen.
  • Das Gerät, das zur Ansicht verwendet wird.
  • Die Traffic-Quelle: Ist der Besucher über eine Suchmaschine, eine bezahlte Suche, eine E-Mail, etc. auf die Website gelangt?
  • Die zum Suchen benötigte Zeit, um auf Ihre Website zu gelangen
  • ..

Zusätzlich zu den Standard-Informationen von Site können Sie auch benutzerdefinierte Tags verwenden.
Beispiel: Produktkategorien, Anzahl der Treffer zu einer Übersichtsseite oder Unterseite, verschiedene Arten von Seiten, Preisspannen, Anzahl der angeklickten Artikel, Anzahl der Käufe...

Werte für diese Tags können auf verschiedene Weisen gesammelt werden: Ein Meta-Tag, ein Element im HTML-Text (z.B. der Seiten-Header (h1)) oder mit JavaScript.

  • Überlegen Sie sich, ob es Ihnen eher um das langfristige Verhalten (generell) oder um Absichten (Sitzung) geht. Es könnte beispielsweise interessant sein, wer sich bereits längerfristig für ein Produkt interessiert und nun die Absicht hat, dieses zu kaufen, weil innerhalb der Sitzung mehrere Seiten mit Produktdetails besucht wurden.
  • Überlegen Sie sich Tag-Ebenen. Eine Ebene genügt möglicherweise nicht, um alle Daten zu sammeln, die Sie zum Verfolgen von Kategorien und Unterkategorien benötigen. Zum Beispiel Elektro>Smartphones. Das Hinzufügen mehrerer Ebenen führt zu differenzierteren Tag-Werten. Sie können bis zu 3 Ebenen Pro Tag einstellen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Tag-Werte ausreichend Details liefern. Bei zu wenigen Werten können Sie Ihre Zielgruppen nicht genau genug segmentieren. Zu viele Werte sind nutzlos, weil die Ergebnisse zu fragmentiert sind. Bei einem Produktkatalog mit > 10.000 Produkten werden Sie zum Beispiel nicht jedes einzelne Produkt taggen. Die Daten wären sonst zu fragmentiert, um eine Zielgruppe für eine Kampagne zu definieren.
  • Beim Erstellen von Tags achten Sie darauf, wie lange ein Klick gespeichert werden soll(Verringerungswert). Die Zahl der Käufe wird sich beispielsweise zeitlich nie verringern. Ihr erster Kauf wird immer Ihr erster Kauf bleiben. Während andere, wie zum Beispiel ein Besuch der Übersichtsseite für Elektroartikel, wahrscheinlich nicht ewig gültig sind. Vielleicht sogar nur einen Tag lang.

Wenn Sie festgelegt haben, welche Informationen gesammelt werden sollen, taggen Sie die verschiedenen Seiten Ihrer Website.

 

Was möchten Sie anbieten?

Sie verfolgen Ihren Besucher mit einem Ziel: Ihm auf Grundlage seines Profils die richtigen Inhalte anzubieten.

Im Allgemeinen hat ein Angebot ein Ziel: Die Anregung zu einem weiteren Kauf, die Beantragung einer Kundenkarte, die Anmeldung für einen Newsletter etc.

Wenn Sie wissen, was Sie anbieten möchten und welches Ziel erreicht werden soll, ist es leicht, Zielgruppe, Inhalte und das Ziel Ihres Angebots festzulegen.

Doch braucht ein Angebot immer ein Ziel? Nein. Es ist möglich, den Inhalt einer Website an eine bestimmte Zielgruppe anzupassen, ohne im Gegenzug etwas zu erwarten. Setzen Sie einfach kein Ziel.

Ein 'Reporting-Segment' ist nicht dasselbe wie ein 'Angebot'.
Durch Reporting-Segmente erhalten Sie Einblicke in das Verhalten Ihrer Kunden. Mit einem Angebot versuchen Sie, Ihre Rendite zu erhöhen. Reporting-Segmente helfen Ihnen herauszufinden, welche Angebote Sie erstellen sollten. Sie können auch Teil einer Zielgruppe eines Angebots sein (müssen aber nicht).